SPD wirbt für Gesamtkonzept für das neunstufige Gymnasium

31. Mai 2017

Bildungsausschussvorsitzende Martin Güll: Leistungsniveau darf nicht sinken

Bei der Umsetzung des neuen neunstufigen Gymnasiums mahnt der Bildungsausschussvorsitzende Martin Güll ein Gesamtkonzept an. „Es darf kein Stückwerk werden. Wir haben im Moment nicht mehr als den Rohbau“, sagte der SPD-Abgeordnete in der Debatte über einen entsprechenden Gesetzentwurf seiner Fraktion. Bei der Neugestaltung dürfe es keine Denkverbote geben, mahnte Güll. „Wir müssen an den Inhalten des neuen Gymnasiums arbeiten. Wir brauchen ein modernes, zukunftsweisendes Gymnasium.“ Dabei müsse auch darüber nachgedacht werden, ob die zweite Fremdsprache wie bislang bereits in der 6. Klasse gestartet werden soll oder erst in der 7. Jahrgangsstufe.“ Und der Oberstufe müsse besonderes Augenmerk gewidmet werden. So sei die bisherige Planung des Kultusministeriums, die 11. Klasse als Auszeitjahr zu gestalten, fragwürdig. „Schließlich geht es hier um die Vorbereitung auf das Studium. Die Qualität des Gymnasiums muss unbedingt erhalten bleiben, das Niveau darf nicht abgesenkt werden“, warnte Güll.

Teilen