Landtags-Tagebuch

In diesem kleinen Landtags-Tagebuch veröffentlichen wir aktuelle Notizen aus der laufenden Arbeit eines Landtagsabgeordneten.

Herzliche Grüße

Ihr Martin Güll

"Ein starkes Signal" - Übergabe einer Petition zu Dyskalkulie an Martin Güll

Über 900 Unterstützer wollen für ihre Kinder mit Rechenstörung Notenschutz und Nachteilsausgleich wie bei einer Lese-/Rechtschreibstörung (Legasthenie). Am Mittwoch, 21. Juni, übergab Martina Popp aus Amberg als betroffene Mutter die Petition an den Bildungsauschussvorsitzenden des Bayerischen Landtags, Martin Güll.

Dyskalkulie, also die anhaltende Schwierigkeit beim Umgang mit Zahlen und Größen, lässt sich mittlerweile gut diagnostizieren. Auch Martin Güll fordert deshalb, betroffenen Schülern einen Nachteilsausgleich zu gewähren, um deren oft hohe psychische Belastung bzw. ausgeprägte Mathe-Angst abzubauen und schulische Integration nicht zu gefährden. Von Dyskalkulie betroffene Kinder sollen die Möglichkeit haben, begabungsgerecht eine Schul- und Ausbildungslaufbahn zu durchlaufen.

SPD-Landtagsfraktion klagt vor Verfassungsgerichtshof gegen Leitkultur

Die SPD-Landtagsfraktion lässt den konservativen Kampfbegriff der „Leitkultur“ verfassungsrechtlich überprüfen und hat beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eine Klage gegen das Bayerische Integrationsgesetz eingereicht, das maßgeblich auf dem Begriff der Leitkultur basiert.

Die Fraktion betont: „Menschen gesetzlich auf die Einhaltung einer ominösen Leitkultur zu verpflichten, ohne zu definieren, was überhaupt darunter zu verstehen ist - das geht gar nicht. Ich bin überzeugt, dass die bayerischen Verfassungsrichter das genauso sehen werden. Wir haben mehrfach versucht, CSU und Staatsregierung zu konkreten Aussagen zu bewegen, was diese Leitkultur eigentlich genau sein soll. Doch sie haben sich in stets verweigert.“

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AWO Karlsfeld und Dachau zu Besuch bei Martin Güll im Landtag

„Mir ist es sehr wichtig, den Menschen aus meinem Stimmkreis regelmäßig Einblicke in meine politische Arbeit zu geben“, so der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus im Landtag Martin Güll (SPD), für den die Rückmeldungen aus der Bevölkerung unverzichtbar sind. Vor wenigen Tagen lud er Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Freunde der AWO Karlsfeld und Dachau in das Maximilianeum nach München ein. Nach einer Video-Einführung sowie einem Rundgang durch das Gebäude verfolgte die Gruppe die Debatte im Plenarsaal von der Besuchertribüne aus. In einer anschließenden Diskussionsrunde mit dem Dachauer Landtagsabgeordneten nutzten die Gäste die Gelegenheit, mit ihm über aktuelle Politik zu sprechen. Dabei betonten die Mitarbeiterinnen der AWO, wie wichtig ihnen die Qualität in der Frühförderung in den Kitas ist. „Die Rahmenbedingungen für die Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern haben sich in den letzten Jahren durch vielschichtige gesellschaftliche und familiäre Veränderungen enorm gewandelt. Die Anforderungen an eine professionelle Kindertagesbetreuung sind dabei erheblich gestiegen“, meinte eine AWO-Projektleiterin dazu. Lebhaft wurde auch über das Thema politische Bildung angesichts des wachsenden Rechtspopulismus diskutiert. Güll: „Demokratieerziehung muss früh beginnen, also in den Schulen. Die SPD-Landtagsfraktion fordert aktuell mehr Sozialkunde, aber auch Zeit und Raum für praxis- und projektbezogene Begegnungen.“

BU: Besuchergruppe der AWO-Karlsfeld und Dachau zu Gast im Maximilinaeum

Für die neuen Schulen Lernlandschaften planen

Wie kann man bei Neubauten von Schulen die Pädagogik schon in der Architektur verbessern? Wie gehen wir mit der Herausforderung der steigenden Schülerzahlen um? Wie realisieren wir Ganztagsangebote, Inklusion und Integration an unseren Schulen? Und wie schaffen wir es, den Schüler ein angenehmes Lernklima zu bieten und das eigenständige Arbeiten und die Lust am Lernen zu fördern? Diese und viele andere Fragen stellten sich bei einer SPD-Veranstaltung Elternbeiräte, Lehrer, Eltern, Schüler und Lokalpolitiker. SPD-Stadträtin und Bundestagskandidatin Anja König, die den Schulentwicklungsplan der Stadt Landshut vorstellte und über die neue zu bauenden Schulen sprach, und der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung Niederbayern, Herbert Lohmeyer, hatten sich für die Beantwortung dieser Fragen eine Expertin nach Landshut geholt: Karin Doberer, Gründerin der Firma LernLandSchaft aus Röckingen. „Stellen Sie sich ein Schulhaus vor mit Klassenzimmern ohne Türen. Geht das überhaupt?“, so Doberer und beantwortete dem gespannten Publikum die Frage gleich selbst: „Ja, das geht!“ LernLandSchaft hat sich auf die fachpädagogische Beratung und Begleitung von Bau- und Schulentwicklungsprojekten spezialisiert. „Unterrichtet und gelernt wird in sogenannten Lernlandschaften. Das Lernhauskonzept ist an die Lehrpläne angepasst, die sowohl Gruppen-, Still- und Projektarbeiten als auch Frontalunterricht enthalten", erläuterte die Expertin.

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SPD fordert Beobachtung der Reichsbürger-Bewegung durch den Verfassungsschutz

Nach der Tötung eines Polizisten durch einen Anhänger der sogenannten Reichsbürgerbewegung verlangt die SPD-Landtagsfraktion eine Beobachtung der Szene durch den Verfassungsschutz. "Der Verfassungsschutz spricht bislang davon, dass es den sogenannten Reichsbürgern in der Regel an einer extremistischen Zielrichtung fehle. Es handle sich überwiegend um Querulanten und Spinner. Was für eine Fehleinschätzung! So leicht kann man die Gefahr durch diese Extremisten nun nicht mehr abtun. Das Innenministerium darf nicht weiter auf dem rechten Auge blind sein", so Stimmen aus der Fraktion.

Landtags-SPD feiert 70 Jahre Bayerische Verfassung

Die Bayerische Verfassung feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Sie hat nach dem Zweiten Weltkrieg ganz wesentlich zur Festigung der Demokratie im zweiten Freistaat Bayern beigetragen - und geht zurück auf den bayerischen Sozialdemokraten Wilhelm Hoegner.

Hoegner, Landtags- und Reichstagsabgeordneter zur Zeit der Weimarer Republik, floh 1933 vor den Nationalsozialisten zunächst nach Österreich, dann weiter in die Schweiz. Aus seinem Exil kehrte er im Juni 1945 nach München zurück. Im Koffer hatte er Texte aus den Jahren 1939/40, in denen er in insgesamt 134 Artikeln die Errichtung eines bayerischen Staates im Rahmen eines föderalistischen Systems skizzierte - den beeindruckenden Vorentwurf der bayerischen Nachkriegs-Verfassung, dessen Grundzüge sich durchgesetzt und bewährt haben und bis heute Auftrag an unsere Politik sind.

Die SPD-Landtagsfraktion veröffentlichte zum Verfassungsjubiläum in der Reihe "Der Freistaat" das Buch: Unser Bayern. Unsere Verfassung. Unser Auftrag

Sie können sich das Buch als PDF hier herunterladen.

Videobeitrag mit Martin Güll, MdL

Jean Asselborn zu Gast bei der SPD-Fraktionsklausur!

Da haben sich in Bad Aibling wirklich Freunde getroffen. Jean Asselborn einzuladen, ist ein starkes Signal von der SPD-Fraktionsklausur! Als Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten und Minister für Immigration und Asyl in Luxemburg ist er ein überzeugender und überzeugter Europäer. Seine Hauptbotschaft: Die europäischen Werte stehen für Solidarität, Verantwortung, Respekt vor dem Anderssein und Hilfe für Flüchtlinge! Auch wenn in mehreren EU-Staaten inzwischen die Europa-Gegner erstarken – z.B. Ungarns Premier Victor Orban, hofiert von der CSU, oder auch England – wir sind uns total einig darin, dass die EU auch die wirtschaftliche Entwicklung garantiert, denn 56 Prozent der oberbayerischen Industrieproduktion werden in 28 EU-Staaten exportiert! Noch wichtiger aber ist nach meinem Dafürhalten der Erhalt unserer Menschenrechte und des Friedens. Also: Klare Kante bei populistischen Attacken gegen Europa.

„Schule mit Profil – Zukunft der Walther-Rathenau-Schulen“

Dass bayerische Oberbürgermeister städtische Schulen schließen wollen, ist nichts Besonderes. Das wollen viele. Grund: Der Freistaat Bayern finanziert kommunale Schulen zu schlecht. Trotzdem frage ich mich, wer kommt auf die Idee, diese Schule zu schließen?

Dahinten steht die Stadt Schweinfurt. Sie hat einen Schulentwicklungsplan in Auftrag gegeben, in welchem die Auflösung des Rathenau-Gymnasiums empfohlen wird. Die drei verbleibenden Gymnasien sollen durch die Rathenau-Schließung stabilisiert werden. Ich habe schon viele Schulentwicklungspläne gesehen. In diesem fällt auf: Es gibt kein Wort über die Stärken und die Schwächen der Schulen. Dem Plan fehlt jede pädagogische Zielsetzung.

Für mich ist das Rathenau eine außergewöhnliche Schule mit dem einmaligen Vorteil: Das Gymnasium und die Realschule stehen unter einem Dach mit allen Vorteilen der Durchlässigkeit zwischen den beiden Schularten. Diesen großen Rathenau-Vorteil können die andere Gymnasien nicht auffangen. Und mal ehrlich: Um Gymnasiasten von vier Gymnasien auf drei zu verteilen braucht es keinen Schulentwicklungsplan.

Die SPD-Schweinfurt hatte am 26. Juli 2016 zu einer Veranstaltung mit dem Bildungsauschussvorsitzenden Martin Güll zum Thema „Schule mit Profil – Zukunft der Walther-Rathenau-Schulen“ eingeladen. Die Ankündigung einer möglichen Schließung der Rathenau-Schulen hat in Schweinfurt eine große Diskussion bei Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern wie auch in der Bevölkerung ins Leben gerufen. Die SPD-Stadtratsfraktion hat erklärt, eine intensive Diskussion mit allen Beteiligten zu wollen und lehnt eine Schließung auf der Basis der aktuellen Vorgaben der Stadt ab.

Besuch aus dem Betreuungskreis im Landtag

Der Bildungsauschussvorsitzende im Bayerischen Landtag, Martin Güll (SPD), konnte kürzlich wieder eine Besuchergruppe aus seinem Betreuungskreis Neuburg-Schrobenhausen im Maximilianeum begrüßen. Auf Einladung des Politikers erhielten die Gäste die Möglichkeit das Parlament mit einem attraktiven Programm zu erkunden. „Ich freue mich über die zahlreichen Besucher aus meinem Betreuungskreis und hoffe, dass die vielen gesammelten Eindrücke vom politischen Alltag meinen Gäste lange im Gedächtnis bleiben“, so Martin Güll.

Der Abgeordnete ließ es sich dabei nicht nehmen, seine Besucherinnen und Besucher persönlich zu begrüßen. Güll stand seinen Gästen darüber hinaus im Rahmen eines Informationsgesprächs im Konferenzsaal für eine Gesprächsrunde zur Verfügung. Im Fokus stand Aktuelles aus der Schulpolitik. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion hatte kurz vor dem Gespräch im Plenarsaal die Staatsregierung zur Wiedereinführung des G9 aufgefordert. Die Besucher stimmten der Position der SPD zu.

Fester Bestandteil des Programms aller Besuchsfahrten nach München ist eine Videoführung durch den Bayerischen Landtag, und ein Besuch der Plenarsitzung ermöglichte den Teilnehmern einen abwechslungsreichen Blick auf das politische Geschehen. Zum Schluss lud Gül in die Gaststätte des Landtags ein. Ein Erinnerungsfoto auf der Roten Treppe gehörte selbstverständlich mit dazu.

Willkommen im Maximilianeum!

Es ist gute Tradition, dass der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag, Martin Güll, eine Besuchergruppe im Maximilianeum empfängt. Am 20. April war es wieder soweit und der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt sein können: Nach einer Begrüßung und Videoinformation über das Parlament, ging es für die Gruppe aus dem Landkreis Dachau direkt auf die Besuchertribüne des Plenums, wo Güll gerade die Rede zu einer G9-Rückkehr hielt.

Während der Plenarsitzung gab es hitzige Debatten, beispielweise zum Thema „Lehrerbildungsgesetz“ und Güll musste am Rednerpult seine Position betonen und die Interessen der bayerischen Referendarinnen und Referendare vertreten. Die Gäste aus Dachau hatten die Gelegenheit auch weitere Entscheidungsträger in Bayern persönlich kennenzulernen und sich einen Blick hinter die Kulissen bayerischer Gesetzgebung zu verschaffen.

Da Martin Güll an diesem Tag sehr intensiv im Plenum gefragt war, hatte er seine Fraktionskollegin Doris Rauscher gebeten, ihn bei der Dachauer Besuchergruppe zu vertreten und einen Einblick über die politische Arbeit der Abgeordneten zu geben. Trotzdem hatte er noch zum Abschluss der Diskussionsstunde Gelegenheit, Fragen zu beantworten. „Besonders gefreut habe ich mich, dass die Gruppe sich sehr interessiert an meiner Arbeit im Bildungsausschuss zeigte und viele Fragen stellte“, so der SPD-Bildungsexperte. „Ich konnte den Bürgern zeigen, wie ein Landtagsabgeordneter arbeitet, was er im Parlament tut und welche politischen Entscheidungen zurzeit anstehen.“

Zu Feier des Tages lud der Bildungsausschussvorsitzende die Gäste zu einer Brotzeit in die Gaststätte des Maximilianeums ein. „Ein hochinteressanter Tag. Wir kommen sicher wieder“, war die meist gehörte Resonanz von den Gästen, als sie sich zum Schluss von ihrem Gastgeber Güll verabschiedeten.

Martin Güll in Ausschwitz: Gedenken an Opfer des Holocaust

Der Bildungsausschussvorsitzende im Bayerischen Landtag, Martin Güll (SPD), besuchte heute die Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau und gedachte der Opfer des Nationalsozialismus. Allein in Auschwitz-Birkenau wurden mindestens 1,1 Millionen meist jüdische Häftlinge aus ganz Europa ermordet. Damit wollte Güll ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen setzen. Der Parlamentarier besuchte zusammen mit einer Kreistagsdelegation des Landkreises Dachau zunächst das Stammlager Auschwitz, anschließend besichtigte er das Vernichtungslager Birkenau.

“Über den Holocaust habe ich viel gelesen und mit Zeitzeugen wie Max Mannheimer gesprochen. Ich bin jedes Mal fassungslos mit welcher Präzision SS die Vernichtung von Menschen geplant und durchgeführt hat," erklärte Güll im Anschluss an den Besuch. "Es ist sehr wichtig, dass vor allem junge Menschen sich vor Ort mit diesem Thema befassen, damit so etwas nie wieder passiern kann."

Aus dem Bildungsausschuss: Informationsgespräch zum Bildungssystem in Québec

Bald besucht der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags die bayerische Partnerregion Québec in Kanada. "Die Entscheidung ist gefallen, weil im Mittelpunkt insbesondere die Themen Migration und Bildungssystem stehen", erklärte der Ausschussvorsitzende Martin Güll.

Als Gast eingeladen war deshalb Claude Trudelle, Leiter der Vertretung der Regierung von Québec in München. Québec sei eine Provinz der Paradoxe, sagt er. „Wir leben im angelsächsisch geprägten Nordamerika, sind aber frankophon.Sind katholisch, leben aber in einer klar säkularen Gesellschaft“. 8,2 Millionen Bewohner hat Québec, die Mehrheit davon spricht französisch. "Insgesamt finden sich in Québec 120 Sprachgemeinschaften, Kulturen und Religionen", erläutert Trudelle. Es gebe viele Einwanderer, die nach klare Kriterien ausgewählt werden. "Zum Beispiel Ausbildung, Sprachkenntnisse oder Alter. Aber es klappt gut."

Ehrenamtliche verdienen mehr politische Mitsprache

Die SPD-Landtagsfraktion will die Bedingungen für ehrenamtliches Engagement in Bayern verbessern. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde heute in der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags debattiert. „Ohne das freiwillige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern könnten viele Aufgaben in der Gesellschaft nicht geleistet werden. Sie verdienen daher bessere Bedingungen für ihre Arbeit", so die SPD Fraktion in der heutigen (7. April) Plenarsitzung. Mit der Gesetzesinitiative soll die Leistung der Ehrenamtlichen anerkannt und Möglichkeiten der politischen Beteiligung geschaffen werden, auch ein Ehrenamtsbeauftragter beim Landtag ist vorgesehen. Freiwillige sollen nach dem Willen der SPD als Unterstützung ihrer Arbeit zum Beispiel auch Vergünstigungen beim Öffentlichen Nahverkehr erhalten. Weiter möchte die SPD die Grundlagen für die ehrenamtliche Arbeit verbessern: Die bestehenden Koordinierungszentren für bürgerschaftliches Engagement sollen auf eine rechtlich und finanziell sichere Basis gestellt werden und in Zusammenarbeit mit Verbänden neue gegründet werden. Ein Landesbeirat für bürgerschaftliches Engagement würde den Ehrenamtsanliegen mehr politisches Gewicht verleihen, ist Waldmann überzeugt. Weiter ist im Gesetzentwurf eine „Stiftung bürgerschaftliches Engagement in Bayern“ vorgesehen, mit der innovative Projekte mit Preisgeldern gefördert werden. In Bayern gibt es etwa 3,8 Millionen Ehrenamtliche, die pro Jahr 710 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden im Wert von 6,1 Milliarden Euro leisten. Laut der jüngsten Erhebung des Freiwilligen-Surveys von 2009 entfällt der größte Anteil des ehrenamtlichen Engagements auf den Sport. Zehn Prozent der Deutschen sind dort tätig. Danach folgen Schule, Kindergarten sowie Kirche und Religion mit jeweils 6,9 Prozent der Bevölkerung. Bei Feuerwehr und Rettungsdiensten machen 3,1 Prozent der Bundesbürger mit, hauptsächlich junge Menschen. Für Umwelt und Tierschutz engagieren sich 2,8 Prozent und für Politik und Interessenvertretung 2,7 Prozent der Deutschen.

Dem Mobbing keine Chance - Schülerinnen und Schüler stark machen

Mobbing unter Schülerinnen und Schüler ist kein neues Phänomen. Einer neuen Studie zufolge ist allerdings die Wirkung von Mobbing auf die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weitaus größer als bisher angenommen. Deshalb ist es notwendig, sich des Themas erneut ernsthaft anzunehmen. Ein aktueller Sachstandbericht ist erforderlich.

Deswegen fordert Bildungsausschussvorsitzender Martin Güll die Staatsregierung auf, im Ausschuss zu berichten, in welchem Ausmaß Mobbing an bayerischen Schulen verbreitet ist und mit welchen Maßnahmen die Gefährdung der seelischen Gesundheit von Schülerinnen und Schüler durch Mobbing entgegengewirkt werden kann. Den Antrag der SPD-Landtagsfraktion können sie hier lesen.

Unterrichtsstunde geschenkt

Dachau, München, Karlsfeld – Um gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung anzugehen, hat der Verband der Privatschulen einen Aktionstag in Bayern organisiert. Ziel des Verbands war es, Abgeordnete zu mobilisieren, eine Unterrichtsstunde an einer Privatschule zu verschenken. Als ehemaliger Schulleiter und Landtagsabgeordneter, nahm ich diese Einladung gerne an und betreute in diesem Sinn am 7. März gleich drei Schulen. Einen ganzen Tag mit Schülerinnen und Schülern zu verbringen, erinnerte mich stark an meine Lehrertätigkeit. Am Tag der Freien Schulen war mir das Pflicht und Freude.

Meine erste Station war die Dachauer Montessori-Schule. Schulleiter Roland Grüttner hatte die 10. Jahrgangsstufe zusammengebracht, damit ich Informationen über meine Arbeit als Abgeordneter an die Schülerinnen und Schüler weitergeben kann. Grüttner: „Es ist für die Kinder und Jugendlichen etwas besonderes, einen Politiker einmal live zu erleben. Und besonders günstig ist es, wenn dieser Politiker mal Lehrer gewesen und einfach authentisch ist – so wie Martin Güll eben.“

Auch das Obermenzinger Privatgymnasium hatte Kontakt mit meinem Abgeordnetenbüro aufgenommen, um mich für seine Oberstufe für anschaulichen Sozialkunde- und Politikunterricht zu „buchen“. Schulleiter Klaus Bleier und die betreuende Lehrerin Brigitte Bokovoy wertschätzten den Besuch und freuten sich über die Diskussionsfreudigkeit ihrer Schüler und Schülerinnen. „Das Interesse an Politik ist wichtig – und wir haben gemeinsam die heißen Themen im Bildungsbereich besprochen, die die Jugendlichen beschäftigen.“

Zufällig zu diesem Termin hat sich ein Besuch der 12. Jahrgangsstufe der privaten FOS Karlsfeld im Bayerischen Landtag ergeben, der den Tag der Freien Schulen für mich abrundete. Über 100 Fachoberschüler und drei Lehrer sowie Schulleiter Karl Heinz Semsch kamen zu einer Stippvisite ins Maximilianeum. Die Zeit war zu kurz, um in alle Politikfelder Einblick zu geben. Aber gerne werde ich bei anderer Gelegenheit wieder über meine Arbeit sprechen und versuchen, die Jugendlichen für Politik zu begeistern.

Heute im Plenum

Am Donnerstag, den 25. Februar 2016 hat der Bayerische Landtag über das Integrationsgesetz der CSU debattiert. Der Entwurf für ein Integrationsgesetz der Staatsregierung ist nach Ansicht der SPD-Fraktion ein Fehlschlag. Es stellt eine Reihe an Integrationsforderungen an Migranten auf, bleibt aber die dafür nötigen Kurse und Hilfen schuldig.

Auch über die Offensive des Freistaats für die berufliche Bildung wurde heftig debatiert. Meine Kritik an der Situation kann hier in einem kurzen Video gesehen werden.

Petition gegen Änderung des Lehrerbildungsgesetzes

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die Studierendenvertretung Landes-Asten-Konferenz Bayern haben am 2. Februar 2016 eine Petition gegen die geplante Zulassungsbeschränkungen für Lehramtsanwärter eingereicht. Anlass war die erste Lesung des Gesetzentwurfes der Staatsregierung zur Änderung des Bayerischen Lehrerbildungsgesetzes in der Plenarsitzung. Rund 23 000 Unterschriften wurden gesammelt. Sie wenden sich klar gegen vorgesehene Zulassungsbeschränkungen. Die SPD-Landtagsfraktion wird die Petenten unterstützen und diesen Gesetzentwurf ganz klar ablehnen, denn es kann nicht sein, dass unsere Lehramtstudentinnen und Studenten auf ihrem beruflichen Werdegang bis zu drei Jahre auf die 2. Hälfte ihrer Ausbildung warten müssen. Was sollen sie denn innerhalb der Wartezeit machen? Das ist komplett absurd. Fest steht: Nur mit 1. UND 2. Staatsexamen sind diese jungen Leute mit der Ausbildung zum Lehrer und zur Lehrerin fertig. Und sie wollen doch - sobald sie ihr Studium beendet haben - ihr Wissen anwenden im Referendariat.
Weil wir dringend die LehrerInnen alle brauchen, ist dieser Vorstoß des Kultusministeriums unüberlegt und sinnfrei. Es gibt mannigfache Aufgaben im Bildungssektor und Herausforderungen grade im Bereich Inklusion und Integration.

Neujahresempfang der SPD im Landkreis Erding

Die Asyldebatte stand im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang der SPD im Landkreis Erding. Dort nahm ich gerne als Gastredner am letzten Sonntag teil. Die Integrationsarbeit duldet keinen Aufschub und muss von der ersten Minute an in geeigneter Form beginnen. Dazu müssen wir schnellstens einen Integrationsfahrplan entwickeln. Wir müssen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und nach Lösungen zu suchen, wie die Fluchtursachen bekämpft werden könnten. Denn: Solange die Ursachen der Flucht nicht beseitigt werden, wird es kein Ende der Zuwanderung geben. Wir müssen alles tun, dass die Menschen in ihrer Heimat bleiben und auch wieder dorthin zurückkehren können. Es wird entscheidend darauf ankommen, schnell ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen, um den Menschen in wirtschaftlicher Not eine Perspektive geben zu können, aber auch der durch die demografische Entwicklung entstehenden Lücke wirksam begegnen zu können. Wir müssen diese politischen Aktivitäten auch klar trennen davon, was für die Menschen getan werden muss, die bereits bei uns im Lande sind, egal zunächst, ob und welchen Aufenthaltstitel sie haben. Wir alle können uns nur immer wieder gegenseitig ermahnen, uns zu vergewissern, warum diese Menschen bei uns sind. Die allermeisten Frauen und Männer, Kinder und Jugendlichen haben Schreckliches erlebt, in ihrer Heimat und auf dem oft wochenlangen Fluchtweg. Viele sind hoch traumatisiert, vor allem die Kinder und Jugendlichen. Wir brauchen neben einem Gesundheitscheck auch einen Bildungscheck, damit wir die Bildungsarbeit der Flüchtlinge besser strukturieren können.Diese Aufgabe soll noch in den Erstaufnahmeeinrichtungen geschehen und die Erkenntnisse in einen persönlichen Bildungspass eingetragen werden. All diese Bemühungen werden aber ins Leere laufen, wenn es nicht gelingt, in den Landkreisen passgenaue und ausreichende Angebote für den Spracherwerb und die Integrationskurse vorzuhalten. Und hier kommen alle an ihre Grenzen, die Volkshochschulen, die Schulen, aber auch die Helferkreise. Deshalb brauchen wir jetzt eine Bündelung der Ressourcen und neue Bildungsformate, sonst schaffen wir das nicht bei der großen Zahl an Flüchtlingen, die auf wohnortnahe Kurse dringend warten. Erding ist hier ein gutes Beispiel mit seiner multilingualen Sprach-, Lern-, Bildungs- und Informationsportal für Geflüchtete, Helfer, Gemeinden und Unternehmen. Die Initiatorin Anna Maria Blau von ADIA-Erding hat dieses Projekt entwickelt. Auch die finanzielle Unterstützung des Volkshochschulverbandes im Landkreis Erding durch alle Gemeinden finde ich höchst nachahmenswert. Für die spezielle Herausforderung, möglichst passgenaue Sprach- und Integrationsangebote machen zu können, haben sich alle Gemeinden verpflichtet, pro Einwohner einen Euro bereitzustellen, damit die Volkshochschulen die entsprechende Infrastruktur für diese wichtigen Integrationsmaßnahmen aufbauen können. Diese Unterstützung ist nicht überall so großzügig.

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Integration im Mittelpunkt der SPD-Winterklausur

Die Winterklausurtagung der BayernSPD-Landtagsfraktion im schwäbischen Bildungszentrum Kloster Irsee findet vom Dienstag, 19. Januar, bis Donnerstag, 21. Januar, 2016 statt. Der Schwerpunkt der Arbeitstagung unter Leitung von SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher wird dabei die Frage der Integration von Flüchtlingen sein. Die SPD-Landtagsfraktion sieht Integration als Querschnittsaufgabe. Daher debattieren die 42 Abgeordneten das Thema in verschiedenen Politikfeldern wie Wohnen, Arbeit, Wirtschaft und Daseinsvorsorge sowie Bildung und Betreuung. Der Diplompsychologe und Autor Ahmad Mansour wird zudem über "Prävention und gelungene Integration als Schutz vor Radikalisierung" sprechen.

Die SPD-Landtagsfraktion erhält bei ihrer Winterklausur traditionell Besuch aus der SPD-Bundestagsfraktion: Dieses Mal kommen Florian Pronold, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, und der Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Martin Burkert.

Studienkolleg für Nordbayern

Bei der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag war ich unteranderem Berichterstatter eines Antrags meiner Fraktion mit dem Titel "Studienkolleg für Nordbayern". Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung auf, in Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen/Nürnberg ein Studienkolleg Nordbayern zu gründen. Es gibt das erfolgreiche Studienkolleg München, das ausländischen Studierenden eine spezielle Vorbereitung auf ihr Fachstudium an Universitäten bietet. Dort werden zurzeit rund 300 Studierende aus 60 Ländern auf ihr Fachstudium in Bayern sprachlich und fachlich vorbereitet. Ein weiteres Kolleg in Nordbayern – zu prüfen ist vor allem der Standort Erlangen/Nürnberg aufgrund der zentralen Lage – ist dringend notwendig für die Universitäten in Franken und der Oberpfalz, damit sich Studierende aus dem Ausland nicht mehr automatisch auf München als Studienort fokussieren. Die eng vernetzten nordbayerischen Hochschulen sind international ausgerichtet und werden in Zukunft noch mehr Wissenschaftler aus dem Ausland benötigen. Außerdem werden auch in der Industrie akademische ausländische Fachkräfte zunehmend gesucht.

SPD will Kindern mit Rechenschwäche helfen

Die SPD-Fraktion möchte für Schülerinnen und Schüler mit einer Rechenschwäche einen Nachteilsausgleich erreichen. Zwischen drei und acht Prozent der Kinder sind durch die so genannte Dyskalkulie beeinträchtigt, Jungen und Mädchen sind etwa gleich häufig betroffen. Die Kinder befinden sich in einem Teufelskreis, der oft nicht nur zu schlechten Mathenoten führen kann, sondern bisweilen auch zum Schulabbruch und zu schwerwiegenden psychischen Störungen. Die Fraktion plädiert dafür, alternative Formen der Leistungsbewertung zu ermöglichen oder bei einzelnen Tests auf Noten zu verzichten.

Heute im Bildungsausschuss kündigte das Kultusministerium eine Handreichung an, die im Januar 2016 an die Lehrkräfte verteilt werden soll. Eine Handreichung ist immer nur ein erster Schritt, der hilft, die Pädagogen zu sensibilisieren und dazu beiträgt, vorhandene Unsicherheiten im Umgang mit Schülern zu überwinden. Entscheidend wird es aber sein, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden, um Schülern mit dieser sehr speziellen Entwicklungsstörung zu helfen, eine erfolgreiche Schullaufbahn zu absolvieren.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Dyskalkulie müssen auch in der Schulwirklichkeit berücksichtigt werden, ähnlich wie es bereits bei der Legasthenie der Fall ist. Darüber hinaus brauchen wir eine verstärkte individuelle Förderung. Voraussetzung dafür sei eine fundierte Diagnostik, die erst einen angemessenen Umgang mit der Störung ermöglicht. Lehrkräfte müssen in der Durchführung von Diagnostik und Förderung intensiv geschult werden.

Gegen menschenverachtenden Terror und für Freiheit, Sicherheit und Demokratie

Der Bayerische Landtag hat in der heutigen Plenarsitzung der Opfer der Terroranschläge in Paris gedacht und fraktionsübergreifend eine Resolution verabschiedet: „Wir stehen an der Seite Frankreichs, der Opfer und ihrer Angehörigen – Gegen menschenverachtenden Terror und für Freiheit, Sicherheit und Demokratie“

Die Resolution hat folgenden Wortlaut:

„Der Landtag wolle beschließen: Die erneuten Anschläge in Paris haben Europa zutiefst erschüttert. Der Bayerische Landtag verurteilt diese menschenverachtenden Terrorakte, die so viele Menschenleben gefordert und Menschen Leid zugefügt haben, auf das Schärfste. Er spricht den Angehörigen der Opfer und der gesamten französischen Nation seine Anteilnahme aus. Bayern steht auch im Angesicht der Verwüstung und des Todes, im Augenblick der Not und der Trauer an der Seite der französischen Freunde. Der Anschlag galt Frankreich, er galt aber auch einer freien, offenen und demokratischen Gesellschaft. Die Antwort auf die barbarischen Verbrechen islamistischer Terroristen kann nur ihre Bekämpfung mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln sein. Wir müssen unsere freiheitlich-demokratischen Grundwerte geschlossen verteidigen und jetzt erst recht offensiv für sie einstehen. Das gilt auch für unser Selbstverständnis als pluralistische Gesellschaft. Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden selbstbestimmt, wie sie im Rahmen unserer Gesetze leben wollen und was sie glauben oder auch nicht glauben. Die Werte der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts haben Europa zum größten Friedenswerk der Geschichte gemacht. Alle demokratischen Kräfte müssen jetzt zusammenstehen und beweisen, dass diese Werte stärker sind als die menschenverachtende Ideologie eines islamistischen Fundamentalismus. Das ist auch im klaren Interesse unserer vielen muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in Bayern und überall in Deutschland friedlich mit uns zusammenleben. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind der machtvolle Gegenentwurf zu einer Welt des Terrors und die verbindende Klammer aller Menschen in Europa.“

Beeindruckend - die Halle der Namen in Yad Vashem

Die Halle der Namen in Yad Vashem

Beim Israelbesuch war die Delegation des Bayerischen Landtags auch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vasehem in der "Halle der Namen", wo die Gedenkblätter für Millionen von Holocaustopfern aufbewahrt werden – ein Denkmal für diejenigen, die ums Leben kamen. Von rund 6 Mio ermordeter Juden sind bisher rund 4 Mio namentlich hier erfasst. Das heißt aber auch, dass von rund 2 Mio Juden noch jegliche Identität fehlt. Je mehr Überlebende von damals sterben, desto unwahrscheinlicher wird es, diese namentlich zu erfassen. Man kann sich nur vor den Opfern des Holocaust verneigen.

Demut - und Trotz

Prof. Dr. Gerhard Waschler

Es ist ein besonderer Ort in Israel, an dem ich zusammen mit meinem Stellvertreter im Bildungsausschuss, Prof. Dr. Gerhard Waschler, einen Kranz niederlegen durfte: ein deutscher Soldatenfriedhof in Nazareth. Angesichts der aktuellen grausamen Ereignisse empfinde ich Demut – aber auch Trotz: Terrorismus und Gewalt ist abscheulich und zu verurteilen. Ich werde mich als Politiker weiterhin einsetzen für Toleranz, Solidarität, Humanität, Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden.

Delegation aus der Dachauer Partnerstadt Fondi zu Gast im Landtag

Fondi Delegation

Einen Blick auf die föderalen Strukturen in Deutschland konnte die Delegation der Dachauer Partnerstadt Fondi bei einem Besuch im Maximilianeum werfen. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Martin Güll besichtigte Sindaco Salvatore de Meo mit seiner Familie und drei Stadträten im Rahmen einer Stadtführung in München unter anderem den Plenarsaal des Bayerischen Landtags. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde interessierte sich die italienische Gruppe sehr für die Kompetenzverteilung zwischen Ländern und Bund.

Überraschend für die Italiener war, dass im Gegensatz zum eher zentralistischen System in ihrem Heimatland bei uns beispielsweise die Schulpolitik Ländersache ist und jedes Bundesland ganz eigene Regelungen treffen und eigene Lehrpläne verfassen kann.

Viele Fragen zum Verhältnis zwischen Landes- und Kommunalpolitik, zur Gemeindefinanzierung und zur Verteilung der Aufgaben und Kosten von der Gesundheitsversorgung bis hin zur Müllbeseitigung wurden von den Gästen gestellt.

Bildungsausschussvorsitzender Martin Güll im Gespräch mit BBB-Chef Rolf Habermann

Güll

Der Bildungsausschussvorsitzende im Bayerischen Landtag, Martin Güll, traf sich zu einem eingehenden Gedankenaustausch mit dem Vorsitzenden des Bayerischen Beamtenbunds (BBB), Rolf Habermann. Beide hatten die Gelegenheit, am Rande der Plenarsitzung am 16. Juli die aktuellen Herausforderungen in der Bildungspolitik im Freistaat zu erläutern. Im Vordergrund stand die Einstellungssituation junger Lehrerinnen und Lehrer in Bayern im Zusammenhang mit den Einstellungszahlen 2015/2016. Diese wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus für den Einstellungstermin September 2015 aktuell veröffentlicht. So zeichnet sich für das kommende Schuljahr eine Einstellungssituation ab, die sich für künftige Lehrerinnen und Lehrer je nach der Schulart und der eigenen Fächerkombination sehr stark unterscheidet.

Während an Grund- und Mittelschulen sowie an beruflichen und Förderschulen die durchaus positive Situation begrüßt wurde, bemängelten Güll und Habermann die Lage an Gymnasien und Realschulen. Hier entscheiden die Fächerkombinationen stark über die Chancen auf eine Einstellung der Bewerberinnen und Bewerber.

Weiter bestand Einigkeit darüber, dass bessere Massnahmen notwendig sind, um die Herausforderungen der Flüchtlingsbeschulung in den Griff zu bekommen. „Das Erlernen der deutschen Sprache ist der wichtigste Grundbaustein. Sprachkenntnisse sind der Schlüssel zum Erfolg“, so Güll.

Schüleransturm auf berufliche Schulen

Fraktion

Angesichts des Schüleransturms auf die beruflichen Schulen im Freistaat fordert die SPD-Landtagsfraktion eine Task Force mit 500 zusätzlichen Lehrkräften. Um die Beschulung junger Flüchtlinge zu gewährleisten, müssten vor allem Lehrerinnen und Lehrer mit der Zusatzqualifikation Deutsch als Zweitsprache eingestellt werden. Wegen der Aktualität des Problems hat die SPD-Fraktion dazu einen Dringlichkeitsantrag für das Landtagsplenum am Mittwoch, 8. Juli 2015 eingereicht. Die Lehrkräfte und die gesamte Schulfamilie leisten seit Monaten Enormes, um jungen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Bayern kommen, eine Perspektive zu bieten und durch Bildung Chancen zu eröffnen. Allerdings reichen die Stellen und Mittel dafür längst nicht mehr aus. Die Folge: In einigen Fächern fällt bis zu ein Drittel der Stunden mangels Lehrkräften aus. Da müssen wir etwas tun. Auch der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern hat bereits Alarm geschlagen. Durch Abwarten lässt sich dieses Problem nicht lösen. Wir brauchen das zusätzliche Personal nach den Sommerferien. Auf den Wartelisten gibt es genügend qualifizierte Lehrkräfte, die hier eingesetzt werden könnten.

„Bis Krieg uns lehrt, was Frieden bedeutet“

Vielleicht die am meisten beeindruckende Veranstaltung, bei der ich als Abgeordneter dabei sein durfte: das Friedensfest in Würzburg.

Martin Güll: Ja, ich durfte – denn es war mir wirklich eine Ehre, bei einer so großartigen Veranstaltung mitwirken zu können, die sich in Allem zu den üblichen Terminen , die ich als Bildungsausschussvorsitzender besuche, unterschied. Schülerinnen und Schüler haben dem Kriegsende auf andere Art gedacht und eine perfekte Vorstellungen geliefert – sei es tänzerisch oder musikalisch, schauspielerisch oder artistisch! Mit Projektionen von Bildern aus der Zeit des Krieges bis hin zu Videos als Kulisse im Altarraum der Kirche St. Johannis – hier stimmte einfach jedes Detail. Erzählt in szenischen Darbietungen wurde die Geschichte einer Familie, deren Vater in den Krieg zieht, die Grausamkeiten der Zeit erlebt und wiederkehrt. Zwischendurch ergreifende Texte, vorgetragen von uns, den Vertretern des Landtags, und gefühlvolle Musikstücke. Letztendlich wurde ein Friedensfest gefeiert mit Gauklern, Akrobaten, einer Fahne mit Friedenstaube... Ein unglaublich bewegender Ausdruckstanz, vorgeführt von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Handicap, der die Freude des Lebens mit absoluter professioneller Anmut präsentierte. Von der Empore Gesang vom Chor und Solodarbietungen. Aber es war nicht nur Gedenken, es war ein durchaus positiver Blick in die Zukunft - mit dem Ausdruck der Friedenssehnsucht.

Danke für diese Erfahrung.

Hier gibt es Fotos, den ganzen Bericht und den Link zu einem Bericht in der Abendschau.

Forum „Kino, Film und Schule"

Rund 200 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Forum „Kino, Film und Schule“ im Bayerischen Landtag teil. Auf dem Podium diskutierten die Ausschussvorsitzenden Martin Güll und Prof. Dr. Michael Piazolo gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des HDF Kino Vereins Dr. Thomas Negele und Michael Jahn, Projektleiter SchulKinoWochen bei Vision Kino. Thema war die Zukunft der Filmwirtschaft in Bayern sowie die medienpädagogische Erweiterung von „Kino im Landtag“. Mit der Veranstaltung „Kino im Landtag“ wird der Dialog zwischen Abgeordneten und Filmbranche erfolgreich gefördert. In diesem Jahr wurde der preisgekrönte Film „ELSER – ER HÄTTE DIE WELT VERÄNDERT“ gezeigt. Georg Elser ist der Mann, der bereits im Jahr 1939 versuchte, das nationalsozialistische Regime zu stürzen. Der Versuch scheiterte, weil die selbst gebaute Zeitbombe Elsers ihr Ziel Adolf Hitler um 13 Minuten verfehlt hatte. Elser wurde vernommen und in Dachau ermordet. "Ein packender Film. Georg Elser hätte die Geschichte verändern können", so der Bildungsausschussvorsitzende Güll.

Zu Besuch bei Martin Güll: Der Stammtisch des Bayern1 Radioclubs aus Dachau

Dreimal im Jahr lädt der Landtagsabgeordnete Martin Güll Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis zu einem Besuch des Bayerischen Landtags ein. „Dieses Angebot wird immer gerne angenommen. Die 25 Plätze waren schnell belegt“, freute sich Martin Güll über die große Nachfrage. „Dieses Mal durfte ich einen Stammtisch des Bayern1 Radioclub begrüßen.“

In Maximilianeum angekommen, erfolgte zuerst eine Gesprächsrunde mit dem Bildungsausschussvorsitzenden Güll. Die Bürgerinnen und Bürger konnten Fragen zur inhaltlichen Arbeit im Abgeordnetenbüro stellen und Anregungen zum Bildungsausschuss austauschen. Dabei ging es um interessante Themen, wie zum Beispiel die Gestaltung einer dualen Berufsausbildung. Nach der Diskussionsrunde durften die Gäste einen Film über den Bayerischen Landtag, die Stiftung Maximilianeum und die Arbeit der Abgeordneten ansehen. Danach stand die Teilnahme an der Plenarsitzung auf dem Programm.

Nach so viel Politik wurde zur Stärkung die Landtagsgastäte aufgesucht. Auf Einladung des SPD Bildungssprechers Güll konnten die Besucherinnen und Besucher sehr gut speisen und gleichzeitig einen herrlichen Ausblick von der sonnigen Terrasse genießen. Am Nachmittag nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die verbleibende Zeit, um in München zu bummeln, bevor sie der Bus wohlbehalten in ihre Heimatorte zurückbrachte.

ErzieherInnen gehen demonstrieren

Am 20. April - schräg gegenüber von meinem Abgeordnetenbüro - Demo am Dachauer Rathaus: ErzieherInnen, KinderpflegerInnen und HeilpädagogInnen demonstrieren für eine größere Attraktivität und eine neue Eingruppierung ihres Berufsstands. Es geht dabei nicht nur um einige Euro mehr, sondern es geht auch um mehr Wertschätzung und Aufwertung dieser wichtigen, verantwortungsvollen Arbeit. Ich habe mich gefreut, dass ich auch ein kurzes Grußwort sprechen durfte.

Bildungstour: Besuch bei der Mittelschule Mühldorf und der Wirtschaftsschule Gester

Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Günther Knoblauch besuchte der Bildungsauschussvorsitzende Martin Güll zwei erfolgreiche Mühldorfer Schulmodelle. Die SPD-Abgeordneten informierten sich und führten bildungspolitische Gespräche mit der Schulverwaltung. Güll : "Zum Schluss wurden beide Schulmodelle besonders positiv bewertet: Die Mittelschule Mühldorf hat eine 75 prozentige Erfolgsquote bei der Ganztagsbetreuung. Die Wirtschaftsschule Gester ist ein Erfolgsmodell einer berufsbezogenen Privatschule."

Semra Aras neue Praktikantin bei Martin Güll

Semra ist unsere erste Praktikantin für das Jahr 2015“, stellte der Dachauer Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Martin Güll seine neue Praktikantin vor.

Sie ist 22 Jahre alt und studiert erfolgreich im 7ten Semester Mittelschullehramt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihre Fächer sind Sozialkunde, Deutsch, Didaktik des Deutschen als Zweitsprache und Kunst mit den Erweiterungsfächern Medienpädagogik und Islamische Religionslehre.

„Beim Herrn Güll habe ich mich beworben, da er in seiner Position als ehemaliger Hauptschullehrer viel Erfahrung im Schulwesen mitbringt, die sehr wichtig für Entscheidungen im Bildungssektor sind. Zudem teile ich seine bildungsrelevanten politischen Ansichten und möchte gerne Einblicke in die Arbeit des politischen Sprechers und Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung bekommen“, sagte Frau Aras begeistert.„Durch das Praktikum erhoffe ich mir eine ertragsreiche Zeit, bei der ich tieferes Wissen über die Bildungspolitik in Bayern erlernen kann. Als angehende Lehrerin ist es auch für mich persönlich wichtig, zu wissen wie politische Entscheidungen im Bereich Bildung funktionieren, und welche realen Möglichkeiten es für Reformen gibt.“

Für Martin Güll als ehemaliger Schulleiter ist es ein persönliches Anliegen, besonders junge Menschen für die Politik zu begeistern. Mehrere Schüler/innen und Studenten/innen haben bereits Praktikas in seinem Büro absolviert. Sie haben den Landespolitiker und sein Team bei der alltäglichen Arbeit im Landtag und Wahlkreis unterstützt und dabei die vielseitige Tätigkeit eines Abgeordneten gut kennengelernt.

„Meine Mitarbeiterinnen und ich richten die Zeiten der Praktika so aus, dass unsere Praktikanten nach Möglichkeit immer mindestens eine Plenarsitzung und Ausschusssitzung pro Woche besuchen können. Oft ist auch der Besuch von Fraktionssitzungen möglich. Als Bildungsausschussvorsitzender habe ich viele Termine im Wahlkreis, aber auch in ganz Bayern. Dann ist das Bild über meine Aufgaben und Tätigkeit vollständig“, erklärte der SPD-Abgeordnete Güll.

Foto: Abgeordneter Martin Güll mit Frau Aras im Landtagsbüro

Das Andere sehen - Filmwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene

Unter der Überschrift DAS ANDERE SEHEN läuft bayernweit noch bis zum 20. März 2015 der Filmwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München. Gesucht werden filmische Erzählungen zu allem, was anders ist als das eigene. Menschen, Erlebnisse, Beobachtungen, Traditionen, Routinen – erlaubt ist die gesamte Vielfalt an Perspektiven zum „Anderssein“. Denn das „Andere“ ist nichts anderes als eine individuelle Wahrnehmung. Wichtig ist, dass die erzählte Geschichte aus dem echten Leben kommt. Die besten drei Filme gewinnen einen dotierten Preis und werden im Rahmen von DOK.education, dem Kinder- und Jugendprogramm des DOK.fest München gezeigt.

Der Wettbewerb ist ausgelobt von DOK.education, dem Kinder- und Jugendprogramm des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München. Die Preise werden gestiftet von der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Zusätzlich angebotene Workshops finden in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München statt. Teilnehmen am Wettbewerb zum Dokumentarfilmpreis können junge Menschen aus Bayern im Alter von etwa 16–26 Jahren. Entweder alleine oder gerne auch als Freundeskreis. Die Filme sollten eine Länge von maximal 10 Minuten nicht überschreiten. Da der Preis ein Dokumentarfilmpreis ist, sind reine Spielfilme und fiktionale Ideen nicht zugelassen.

Die Einreichungsfrist ist Freitag, der 20. März 2015.

Die Einreichungen werden von einer Jury, zusammengesetzt aus Schüler/innen, Journalisten/innen und Filmschaffenden begutachtet. Es werden drei Preise vergeben, die wie folgt dotiert sind:

  1. Preis dotiert mit 500 Euro,

  2. Preis mit 300 Euro

  3. Preis mit 200 Euro

Die feierliche Preisverleihung findet während des 30. Internationalen Dokumentarfilmfestivals München auf Einladung der SPD Fraktion im Bayerischen Landtag am Samstag, den 09. Mai 2015 ab 15.00 Uhr statt.

Begleitet wird der Wettbewerb von zwei Workshops zum dokumentarischen Erzählen im Medium Film. Die Workshops werden von DOK.education/DOK.fest München in Kooperation mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik und der Hochschule für Film und Fernsehen veranstaltet.

An den Workshops können alle jungen Menschen teilnehmen, die sich für Film und Dokumentarfilm interessieren. Vermittelt werden die Grundlagen einer Filmerzählung sowie die Besonderheiten des dokumentarischen Erzählens. Die Teilnahme am Workshop ist ein ergänzendes Angebot, sie ist keine Bedingung für die Teilnahme am Wettbewerb.

Die Termine sind: Sonntag, 22. Februar 2015, 12.30-17.00 Uhr an der Hochschule für Film und Fernsehen München, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München und Sonntag, 8. März 2015, 12.30-17.00 Uhr im Medienzentrum Parabol in Nürnberg.

Anmeldungen bei Macarena Velasco: velasco@dokfest-muenchen.de

„Viel Glück, Israel! Mazel tov, Bayern! – Auf die nächsten 50 Jahre!“

Der zweite Studientag Israel fand im Maximilianeum statt unter dem Motto „Viel Glück, Israel! Mazel tov, Bayern! – Auf die nächsten 50 Jahre!“.

In Kooperation mit dem Generalkonsulat Israel, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Bayerischen Jugendring hat der Landtag die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland präsentiert. Neue Projekte wurden vorgestellt: unter anderem Bildungspatenschaften, Austausch- und Praktikumsprogramme sowie der neue Weblog „New Kibbuz“.

Der Studientag, der einen Tag nach der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Landtag stattfand, zeichnete sich mit einem vergrößerten Teilnehmerkreis aus: Schüler und Auszubildende, Referendare, Lehrkräfte und Pädagogen, aber auch Studenten von Fachhochschulen und Universitäten in Bayern konnten die Gesprächsrunden und Referate im großen Auditorium des Senatssaals mitverfolgen.

Bildungsausschussvorsitzender Martin Güll (SPD) betreute das Bildungsforum am Nachmittag. Unterstützt wurde er dabei von seinem Ausschusskollegen Prof. Dr. Gerhard Waschler (CSU). Der Knesset-Abgeordnete Meir Sheetrit hob die Wichtigkeit hervor, Anreize an Lehramtsstudierende für ein Auslandssemester in Israel zu setzen. Die Bundesrepublik selbst könne besonders im High-Tech-Bereich von Israel profitieren.

Neben dem Bildungsforum fanden auch weitere Informationsforen statt, zum Beispiel zu den Themen Integration und Wirtschaft.

Foto: Das Ensemble Baladino mit der mehrfach ausgezeichneten Sängerin Yael Badash

SPD-Fraktionsklausur 2015 in Kloster Irsee

SPD Bildungsexperte Martin Güll und seine Landtagskollegen treffen sich von 20. bis 22. Januar im wunderschönen schwäbischen Tagungszentrum am Klosterring 4 in Irsee nahe Kaufbeuren.

Ein Schwerpunkt der Klausurtagung ist das Thema Flüchtlinge und Integration. Die SPD-Fraktion erwartet dazu am Mittwoch als Gast den Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt. Außerdem will die Fraktion ein bayerisches Integrationsgesetz und ein Gesetz für Mindeststandards bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf den Weg bringen.

Weitere Themen der Klausur sind soziale Gerechtigkeit, Natur- und Umweltpolitik sowie Tourismus. Als Gäste und Diskussionspartner sind unter anderem den Vorsitzenden des Bund Naturschutz in Bayern, Hubert Weiger, den Bundesvorsitzenden der Industriegewerkschaft BCE, Michael Vassiliadis sowie den Vorsitzenden der BayernSPD, Staatssekretär Florian Pronold eingeladen.

Letzte Plenarsitzung vor Weihnachten

In der letzten Sitzung des Jahres befasste sich der Landtag mit der Beratung des Haushaltsplans 2015/2016.

Natascha Kohnen sprach für die SPD das Schlusswort. Die energiepolitische Sprecherin wies auf viele Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Regierung hin. "Ein Ziel für das neue Jahr 2015 soll den angemessenen Umgang miteinander zu finden", so Kohnen.

In diesem Sinne wünsche ich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Aus dem Maximilianeum

Ihr Martin Güll

Gemeinschaftsschui in Bayern

Singen Sie mit ein Lied für die Gemeinschaftsschule! Es entstand in Kooperation vom Verein Bildung am Limes und KIZZRock. Das Lied und das Video werden nicht kommerziell verwendet und alle Beteiligten haben sich ehrenamtlich engagiert.

(Videodreh und Schnitt: Olcay Bas)

Sturm der Entrüstung – Regelung zu Windrädern tritt in Kraft

Wenn bei Plenardebatten im Bayerischen Landtag vom „Sonnenkönig“ gesprochen wird, ist das keinesfalls eine Huldigung. Man ahnt schon, dass es bissig wird. Wer damit gemeint ist? Natürlich: Der Ministerpräsident. Seehofer spielt wieder einmal seinen Matchball aus - und erreicht mit seiner CSU-Mehrheit eine Entscheidung, die für ganz Bayern und die Energiewende weitreichende Konsequenzen hat.

Am 12. November wurde im Landtag die 10 H-Regelung beschlossen. Das heißt: Der Abstand eines Windrads zur Wohnbebauung muss das Zehnfache der Höhe dieses Windrads betragen. Bei den heute üblichen Windrädern mit 200 Metern Höhe sind das zwei Kilometer. Da schrumpfen in Bayern die möglichen Flächen, auf denen wir von Windenergie profitieren könnten, auf ganz wenige Quadratkilometer.

Alles steht schon fest

So richtig skurril wird es, wenn die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner auf Wunsch Seehofers einen „ergebnisoffenen Dialog“ wenige Tage vor Verabschiedung des Gesetzes startet. Die Oppositionsparteien, an der Spitze die SPD, hatten mit allen Mitteln an diesem 12. November versucht, das Gesetz zu verhindern. Aber keine Chance! Die SPD ist mit ihrer Ablehnung der 10 H-Regelung nicht alleine. In einer Expertenanhörung hatten elf von zwölf Fachleuten ebenfalls massive Bedenken angemeldet.
„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“, sagt ein chinesisches Sprichwort. Wir bauen nun leider keine Windräder mehr. Sie sollten einmal die Chance zur Energiewende in Bayern sein.

Aus und vorbei. Oder? Vermutlich erst, wenn es wieder einmal um die gefährlichen Auswirkungen der Atomkraftenergie geht, werden die Windkraftgegener wieder zu Verstand kommen. Apropos: Abstände von Wohnbebauung zu Atomkraftwerken wurden nie reguliert. Seltsam…

Mit nachdenklichen Grüßen

Martin Güll, Mitglied des Landtags

Franziskuswerk Schönbrunn zu Besuch bei Martin Güll

Dachau – Am 23. Oktober empfing der Dachauer Abgeordnete Martin Güll in der Landeshauptstadt eine Besuchergruppe aus seinem Landkreis, darunter eine Dele-gation des Franziskuswerks Schönbrunn.

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SPD Herbstklausur in Berlin

Die viertägige Herbstklausur der Bayern SPD hat in Berlin stattgefunden. Hauptthema war die bessere Abstimmung mit den Bundespolitikern der Sozialdemokratischen Partei. Fraktionschef Markus Rinderspacher hat deutlich gemacht, dass wir in Berlin mitregieren und gleichzeitig in Bayern als starke Opposition auftreten können.

Aus Berlin Ihr Martin Güll

Neues Büro in Dachau

Wir fühlen uns sehr wohl hier in der Altstadt Dachau und schon die ersten Wochen zeigen, wie gut wir hier platziert sind. Interessierte Bürgerinnen und Bürger schauen rein mit ihren Wünschen, Fragen oder Anregungen, genau so wie es sein soll. Auch das Rote Sofa ist dabei. Die Veranstaltungsreihe Treffpunkt Landtag wird selbstverständlich fortgesetzt - künftig nicht mehr im Abgeordnetenbüro, sondern je nach Thema und Anlass, in den verschiedenen Landkreisgemeinden.

Die Arbeit eines Abgeordneten ist nur dann zu bewältigen, wenn es ein leistungsfähiges Team im Hintergrund gibt. Meine Mitarbeiterinnen tragen hierfür in meinem Büro Sorge. Sie sind Ihre ersten Ansprechpartnerinnen, wenn sie sich an mich wenden. Das Büroteam ist auch für individuelle Terminvereinbarungen am Nachmittag oder Abend zuständig.

Abgeordnetenbüro Martin Güll

Konrad-Adenauer-Str. 7

85221 Dachau

fon +49-8131-999 6300

fax +49-8131-999 6303

e-mail buergerbuero@martinguell.de

Unsere Bürozeiten

Wochentag von - bis
Montag, Dienstag und Mittwoch 09:00 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00
Donnerstag 09:00 bis 19:00 Uhr
Freitag 09:00 bis 13:00 Uhr

Umzug des See- und Siedlerfestes in Karlsfeld

Vom 27. Juni bis 06. Juli begrüßen die Karlsfelder wieder viele Gäste zu ihrem Siedler- und Seefest. Heute konnte ich erneut den großen Volkfestumzug bestaunen, bei dem viele Vereine dabei waren. Toller Einsatz aller Beteiligten und ein wirklich sehenswerter Umzug.

Auf dem Foto: MdL M. Güll, MdL B. Seidenath, MdL A. Kreitmair und Landrat Löwl (mit seiner Tochter).

Bürgerkulturpreis 2014

Auch heuer vergibt der Bayerische Landtag den Bürgerkulturpreis für bürgerschaftliches Engagement. Der Preis steht unter dem Motto: „Aktiv. Kreativ. Inklusiv. – Bürgerschaftliches Engagement für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen“

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Vivi und Viola im Bürgerbüro

Markt Indersdorf - Die zarte Viola, um die sich Vivi scharrt, ist keine neue Kameradin der Schülerin. Nein, mit Viola bezeichnet man eine Gruppe von Arten aus der Gattung der Veilchen, die sich durch die gegenseitige Bedeckung der Blütenblätter auszeichnen. Vivi hat im Rahmen eines Schulprojekts mehrere Pflanzen speziell für den roten Blumenkasten vor meinem Bürgerbüro ausgesucht. Gemeinsam mit Karin Liebetrau, selbständige Gärtnerin aus dem Landkreis, bepflanzte die Schülerin mit viel Elan gut ein Dutzend Blumen. Die Euphorie, mit der die Schülerin ans Pflanzen und Gießen ging, gefiel den vielen Passanten, die an dem Bürgerbüro vorbei gingen. „Kinder für Blumen und Natur zu begeistern, das ist wunderbar", meinte eine ältere Indersdorferin. Dass die Tulpen und Maiglöckchen künftig prächtig gedeihen, dafür muss ich aber selbst sorgen. Neben Notebook und Handy liegt nun auf meinem Arbeitstisch auch die Gießkanne bereit.

Aus dem Bürgerbüro, Ihr Martin Güll

dj

Dem Bildungsausschuss liegen morgen 100 Petitionen von jungen Lehrern vor

Der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags befasst sich morgen mit 100 Petitionen von Referendaren, die nach abgeschlossener Ausbildung an Gymnasien keine Anstellung bekommen. Das Schicksal dieser jungen Menschen berührt mich sehr – nicht einmal die Besten haben eine Chance. Das ist menschlich bestürzend und eine Vergeudung von wertvollen Ressourcen. Ich fordere in einem aktuellen Antrag, den Besten eine Chance zu geben und sie einzustellen (Drucksache 17/434).

Denn derzeit spart die Staatsregierung auf Kosten der Referendare: Sie müssen in ihrer Ausbildung ein Drittel mehr eigenverantwortlichen Unterricht halten als eigentlich in der Ausbildungsordnung festgelegt. So spart sich die Staatsregierung die Einstellung neuer Lehrer. Ein Unding, finde ich. Die einen werden in die Arbeitslosigkeit geschickt, die anderen müssen mehr arbeiten. Insgesamt sollen 700 Referendare keine Stelle bekommen.

dj

Expertenanhörung im Landtag über die Zukunft des Gymnasiums

Im Ringen um die Zukunft des Gymnasiums im Freistaat wird es am 5. Juni eine ausführliche Expertenanhörung im Landtag geben.

Die Fraktionen stimmten am Donnerstag für eine solche Anhörung, zu der Vertreter der Schulfamilie eingeladen werden sollen. Auch Bildungsforscher sollen Stellung nehmen und den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Die Anhörung findet rechtzeitig vor Beginn des Volksbegehrens der Freien Wähler zur Dauer der Gymnasialzeit im Juli statt.

dj

Besuch einer Delegation der Moskauer Staatsduma im Bayerischen Landtag

Mitglieder der Moskauer Duma haben sich am 10. April 2014 bei ihrem Besuch im Bayerischen Landtag über die Bildungspolitik in Bayern informiert und sich dabei ein Bild von der Reform des Gymnasiums gemacht. Bildungsausschussvorsitzender Martin Güll empfing die vierköpfige Delegation aus Moskau. Geleitet wurde die russische Delegation vom stellvertretenden Vorsitzenden der Moskauer Staatsduma, Andry Matelsky (Fraktion „Einheitliches Russland“). Der russischen Staatsduma gehören 450 Abgeordnete.

dj

Lehrer, Lehrer, Lehrer

Wolfratshausen - Das Ergebnis der Diskussion zur Bildungspolitik, zu der die Kreis-SPD mit Landratskandidatin Gabriele Skiba als Moderatorin am Montagabend in die Flößerei mich eingeladen hatte ist, dass es einigermaßen rund an den Schulen im Landkreis läuft. Aber nur, weil es so viele engagierte Lehrer, Förderer und Ehrenamtliche gibt. Bei allen Schularten besteht jedoch Verbesserungsbedarf.

Wichtig sind eine pädagogisch hochwertige Ganztagsschule, mehr Jugendsozialarbeit an Schulen sowie der Ausbau der Inklusion. Dafür braucht Bayern Lehrer, Lehrer, Lehrer. In 1600 Klassen an Realschulen und Gymnasien im Freistaat sitzen 31 und mehr Schüler. Wir müsen ernst das dreigliedrige System überdenken. Fast alle Bundesländer steigen auf Gemeinschaftsschulen um, in denen Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse unterrichtet werden. In Baden-Württemberg wächst ihre Zahl unter der grün-roten Regierung. Das ist ein Zeichen, dass es ein Erfolgsmodell ist. Die Gemeinschaftsschule sehe ich als Chance für den ländlichen Raum, wo immer mehr Grundschulen die Schließung droht.

dj

Bericht zu den Übungsklausuren zum Abitur 2014

SPD fordert von der Staatsregierung im Zuge der schlechten Ergebnisse der Abitur-Probeklausur einen Bericht im Bildungsausschuss. Weiterhin fordern wir in unserem Antrag (Drs. 17/371) umgehend über Konzeption, Durchführung und Auswertung der Übungsklausuren in den Fächern Deutsch und Mathematik zum länderübergreifenden Abitur 2014 zu berichten. Darüberhinaus soll berichtet werden, welche Konsequenzen die Staatsregierung aus den Ergebnissen der Übungsklausuren ziehen wird. Es kann nicht sein, dass die bayerischen Abiturienten einen Nachteil haben, weil Kultusminister Spaenle unbedingt Vorreiter eines gemeinsamen Abiturs in Deutschland sein will. Die SPD bekennt sich klar zu bundesweit gemeinsamen Standards, gleiche Prüfungsaufgaben zu gleichen Prüfungszeiten sind hier aber aufgrund der unterschiedlichen Ferienzeiten nicht hilfreich.

dj

Zeit zum Ausspannen

Endlich Zeit zum Ausspannen. Heute Nachmittag im Tannheimer Tal (Tirol) nach einer ersten Langlaufrunde. Schnee allerdings Mangelware, aber ausreichend. Guten Rutsch ins neue Jahr!

dj

Milchbauern aus dem Landkreis Dachau zu Besuch bei Martin Güll

Auf Einladung ihres SPD-Landtagsabgeordneten Martin Güll war eine Besuchergruppe aus Dachau zu Gast in München.

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Der neue bayerische Landtag

Am 7. Oktober 2013 konstituierte sich der 17. Bayerische Landtag. Barbara Stamm (CSU) bleibt weiterhin Landtagspräsidentin. Meine Fraktionskollegin Inge Aures (SPD) wird Vizepräsidentin des Landtags neben Reinhold Bocklet (CSU), Peter Meyer (FREIE WÄHLER) und Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen).

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Markus Rinderspacher als SPD-Fraktionschef bestätigt

Die neue SPD-Landtagsfraktion hat ihren Vorsitzenden Markus Rinderspacher (44) in seinem Amt bestätigt. Er erhielt 37 Stimmen von insgesamt 41 anwesenden Abgeordneten (90,2 Prozent).

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Landtag diskutiert Petitionsbericht der 16. Wahlperiode

Mit einer Petition kann sich jeder Bewohner Bayerns an den Bayerischen Landtag wenden. Jeden Donnerstag behandele ich im Bildungsausschuss viele Bürgereingaben und Beschwerden zum Thema Bildung, Jugend oder Sport.

Es geht um landespolitische Themen wie die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums, Modelprojekte oder die kostenfreie Ausbildung in der Altenpflege. Viele Petitionen betreffen aber auch persönliche Angelegenheiten. Ich untersuche Akten, führe Gespräche und nehme Ortstermine Bayernweit wahr. Bei uns werden, anders als in allen anderen deutschen Parlamenten, Eingaben und Beschwerden meistens öffentlich behandelt.

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1.000 Unterschriften für mehr Lehrer in Erlenbach

Rund 1.000 Unterschriften für mehr Lehrer – die haben heute besorgte Eltern vor der Dr. Ernst-Hellmut-Vits Schule in Erlenbach mir übergeben, weil ich den Vorsitzenden des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag bin. Die Eltern sind besorgt, ihrer Meinung nach laufen dem Kreis Miltenberg die Lehrer davon.

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Besuchergruppe zu Gast bei Martin Güll, MdL

Die Teilnahme an einer Besucherreise ins Maximilianeum bietet eine hervorragende Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen des politischen Betriebs zu blicken und meine Arbeit im Bayerischen Landtag aus der Nähe kennen zu lernen. Daher ist es mir, wie allen Abgeordneten des Landtags, möglich, im Rahmen eines begrenzten Kontingents interessierte Bürgerinnen und Bürger nach München einzuladen.

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Bejubelter politischer Mittagstisch beim Volksfest Indersdorf

Das war eine rundum gelungene Volks-Fest-Mahlzeit! Viel Beifall gab es für die Redner beim politischen Mittagstisch im Festzelt auf dem Volksfestplatz in Indersdorf. SPD-Bezirkstagskandidatin Martina Tschirge, Bundestagskandidat Michael Schrodi und der Landtagsabgeordnete Martin Güll konnten sich über viele aufmerksame und begeisterte Zuhörer freuen. Die warteten bei Gegrilltem, Hendl'n, Limo und Bier geduldig auf den Hauptredner, den Münchner Oberbürgermeister und Spitzenkandidaten für die Landtagwahl, Christan Ude.

"Servus Israel, Schalom Bayern!" - Motto des Studientags Israel im Bayerischen Landtag

Alle Abgeordneten des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport informierten sich vom 14. bis zum 20. Mai 2012 in Israel über Kooperationen und geplante gemeinsame Projekte im Bildungssektor. Damals legte ich stellvertretend für den Bayerischen Landtag einen Kranz in der Halle der Erinnerung in Yad Vashem nieder.

Nun habe ich als Vorsitzender des Bildungsausschusses in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landtag und mit dem Generalkonsulat des Staates Israel zum ersten Studientag Israel eingeladen.

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Bildungsausschuss: Abgeordnete bewerten Neustrukturierung der Jugendarbeit positiv

„Mit Beginn des Jahres 2013 löst die Basisförderung die bisherige Fachkräfteförderung und die Förderung der Zentralen Planungs- und Leitungsaufgaben ab“, so Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings. Die Mitglieder des Bildungsausschusses lobten die Neustrukturierung, wollten aber gleichzeitig Auskunft über die Probleme, die in den Verbänden bei dem Reformprozess und der Neuaufstellung der Jugendverbände entstehen.

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Bundestagskandidat steht fest

Den ersten Kandidaten haben wir: Michael Schrodi wurde auf der SPD-Wahlkreiskonferenz in Maisach mit sehr deutlicher Mehrheit zum Bundestagskandidaten der SPD im Wahlkreis Dachau-Fürstenfeldbruck gewählt. Es gratulieren Martin Güll (links) und Kathrin Sonnenholzner

Maisach, 15. Juli 2012

dj

Volksbegehren gegen Studiengebühren: Plakataktion im Abgeordnetenbüro

Auch im SPD-Büro sind fleißige Helfer dabei, Plakate für das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern auf die Ständer zu kleben. Die Zeit ist knapp, denn ab Donnerstag, 17. Januar läuft die Eintragungsfrist und jede Stimme zählt! Morgen früh treffen sich die Mitglieder des Aktionsbündnis am Dachauer Rathaus um sich selbst in die Liste einzutragen.

Markt Indersdorf, 16. Januar 2013

Löwenstammtisch

Heute war endlich wieder ein Termin im Bayerischen Landtag so richtig nach meinem Geschmack: Löwenstammtisch – ausgerechnet im Bayernzimmer des Maximilianeums. Löwenpräsident Dieter Schneider – er wohnt ja in Röhrmoos im Landkreis Dachau – brachte den Star-Tormann der 60-er mit: Gabor Kiraly. Autogramm war Pflicht. Und viel zu erzählen aus dem Nähkästchen der Mannschaft und drum herum – a guade G‘schicht. Ein kleiner Wermutstropfen: Benny Lauth sollte eigentlich mit Dieter Schneider mit kommen. Er wurde aber am Nachmittag für vier Tage gesperrt – wegen grob unsportlichem Verhalten. Schade.

Maximilianeum, 05. Dezember 2012

Besuch beim BRK Dachau

35-Jahre BRK-Mitglied. Eine stolze Zeit! Dafür lobt man als Abgeordneter des Bayerischen Landtags schon mal gerne ehrenamtlich Tätige in seinem Landkreis. Doch diesmal war ich selbst betroffen und muss wohl einigermaßen überrascht geschaut haben, als mir kürzlich beim 75-jährigen Jubiläum der BRK-Bereitschaft Altomünster der Vorsitzende des BRK-Dachau, Albert Drittenpreis, und der Bereitschaftsleiter des Kreisverbandes, Alexander Westermaier, die Ehrenspange nebst Urkunde für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft beim BRK überreicht haben.

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München gegen dritte Startbahn

Die Entscheidung der Münchner beim Bürgerentscheid zur dritten Startbahn hat mich irrsinnig gefreut. Ich danke allen Unermüdlichen für ihr großartiges Engagement und auch „meiner-Münchner-Stimme“, die auch in meinem Sinn die 3. Startbahn abgewählt hat. Hoffentlich werden sich Seehofer und Co nicht Hintertürchen bauen, um das Bürgervotum ad absurdum zu führen.

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Auf der Bundesversammlung in Berlin

Um 18 Uhr begann der SPD Fraktionssaal im dritten Stock des Reichstagsgebäudes sich zu füllen. Politiker, wie Hans-Jochen Vogel, Hannelore Kraft, Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück und natürlich auch der künftige Bayerische Ministerpräsident Christian Ude, dazu Prominente aus allen Bereichen wie Senta Berger, Jan Josef Liefers, Ingo Apelt und Paralympics Siegerin Verena Bentele. Dann kommt Joachim Gauck, wird mit stehenden Ovationen begrüsst und hält eine sichtlich von Herzen kommende Rede über seine Haltung zu Freiheit und Demokratie, es war ein wirklich beeindruckender Auftritt, der zeigt, dass Gauck sicher kein bequemer Präsident sein wird. Jetzt sind wir beim Empfang der SPD-Fraktion und lassen den Abend im Goya am Nollendorfplatz ausklingen - hier hat sich alles, was Rang und Namen in der deutschen Sozialdemokratie hat, versammelt - bevor es morgen in der Bundesversammlung zur Wahl geht - die diesmal hoffentlich klar und eindeutig über die Bühne gehen wird.

Berlin, 17. März 2012

Große Überraschung: Matteo zu Besuch bei der Büroneueröffnung

Das war eine gelungene Überraschung: Bei minus 15 Grad traute sich der jüngste Besucher bei der Eröffnungsfeier des neuen Bürgerbüros in der Dachauer Straße 16 in Markt Indersdorf am Samstag, den 11. Februar 2012 aus dem Haus.

Kaum sieben Wochen alt und schon auf großer Tour: Matteo gab der Feier eine besondere Note. Ach, Sie wissen nicht, wer Matteo ist? Matteo ist der Erstgeborene meiner Mitarbeiterin Daniela Jaschinski (links im Bild). Wohl auf und ganz zufrieden durfte Matteo mit Mama und Papa die weite Reise von München-Allach nach Markt Indersdorf antreten. Eine gelungene Überraschung und vielen Dank für deinen Besuch, Matteo. Herzlichen Dank natürlich auch den vielen anderen Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern.

Herzliche Grüße Ihr Landtagsabgeordneter Martin Güll

Markt Indersdorf 12. Dezember 2012

Das Rote Sofa ist umgezogen

Heute am Donnerstag, den 29. Dezember 2011 war es soweit. Das Rote Sofa ist tatsächlich umgezogen und mit ihm mein komplettes Abgeordnetenbüro. Gott sei Dank war der Weg nicht sehr weit, nur 500 m innerhalb der Ortschaft Markt Indersdorf von der Freisinger Str. 1 in die Dachauer Straße 16. Unglaublich, aber wahr: Ein Abgeordneter kann nach gerade einmal drei Jahren Parlamentstätigkeit zwei komplette LKW-Fuhren (7,5 t) zusammenbringen! Aber 16 Hände schaffen schon etwas weg. Um 17 Uhr war alles vorbei - na ja, zumindest war das eine Büro leer und das andere Büro voll gestellt mit Möbel und Kisten. Da bleibt über den Jahreswechsel hinaus schon noch einiges zu tun.

Jetzt aber erst einmal allen Leserinnen und Lesern meines Tagesbuchs einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

Ihr Martin Güll

Markt Indersdorf, 29. dezember 2011

Starker Auftritt bei Udes Nominierung

„Christian Ude hat mich heute bei seiner Nominierung im erweiterten Landesvorstand wirklich beeindruckt. Starke Worte und überzeugendes Charisma. Ich gratuliere herzlich zum einstimmigen Votum und werde ihn im Wahlkampf mit aller Kraft unterstützen!

Nürnberg, 10. Juli 2011

Herbstparteitag der Landkreis Dachau SPD

Angeregte Diskussionen gab es auf dem Parteitag der SPD im Landkreis Dachau. Generalsekretärin Natascha Kohnen stellte die Vorschläge zur Neuordnung der Parteiarbeit vor.

Dachau, 19. September 2011

Massenpetition gegen Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken

Die SPD-Landtagsfraktion hat zu einer Massenpetition aufgerufen. Es geht gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Diese wurden für höchsten 40 Jahre konzipiert, Laufzeitenverlängerungen darüber hinaus sind Experimente mit ungewissem Ausgang. Abgesehen davon birgt die Atomenergie zu große Risiken. Die Frage der Endlagerung des Atommülls ist bis heute ungelöst.Wir möchten eine verlässliche Grundlage für Investitionen in Erneuerbare Energien. Wenn Sie auch Unterschriftenlisten für Ihr Umfeld brauchen, kontaktieren Sie mich. Ich werde Ihnen gerne welche zuschicken.

München, 01. Februar 2010

Informationsreise nach Italien zum Thema Inklusion

Es war schon sehr beeindruckend, was wir an den beiden Tagen in Südtirol erlebt haben: Es geht, Menschen, zumal Kinder und Jugendliche, mit Behinderung, Beeinträchtigungen oder Handicaps in die Regelschulen zu integrieren. Nein, denn genauer muss es ja inkludieren heißen. Der Unterschied? Bei Integration werden die Kinder und Jugendlichen in ein bestehendes System integriert, bei Inklusion sind sie Teil des Systems, also wie selbstverständlich dabei.

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Spaenles Schulreform bereits vor Inkrafttreten gescheitert

Jetzt besteht kein Zweifel mehr: Die mit großem Werbeaufwand (Videopräsentation in der Allianzarena mit Uli Hoeneß als Schulbotschafter) gestartete Schulreform für die Hauptschule ist bereits gescheitert, ehe sie richtig begonnen hat. Gegen die Mittelschulen und vor allem gegen die geplanten Schulverbünde laufen nicht nur Schulfachleute und die Opposition Sturm, sondern auch die Bürgermeister und Landräte. Und das aus gutem Grund. Ziel der Schulreform muss sein, die zahlreichen kleinen Schulstandorte in Bayern zu retten, aber auch für die Jugendlichen, die derzeit kein Gymnasium oder Realschule besuchen, ein wirklich akzeptables, hochwertiges Bildungsangebot anzubieten.

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Regierungserklärung von Kultusminister Spaenle

Mit der Regierungserklärung von Kultusminister Ludwig Spaenle beginnt heute ein viertägiger Sitzungsmarathon, der vor den Osterferien mit der Beschlussfassung des bayerischen Staatshaushalts abgeschlossen werden wird.

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Festakt im Nationaltheater in München anlässlich des 70. Geburtstags der Bayerischen Verfassung

Heute ist die Bayerische Verfassung 70 Jahre alt geworden.

Am 1. Dezember 1946 wurde die Verfassung des von der US-Militärregierung wieder errichteten Freistaates Bayern durch Volksentscheid mit überwältigender Mehrheit angenommen. Gleichzeitig fanden in Bayern die Wahlen zum ersten Landtag der Nachkriegszeit statt. Nach der Unterzeichnung durch Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (SPD) am 2. Dezember erlangte die Verfassung durch ihre Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt am 8. Dezember 1946 Rechtskraft.

Der Bayerische Landtag, die Staatsregierung und der Verfassungsgerichtshof feiern dieses Jubiläum mit einem gemeinsamen Festakt im Nationaltheater in München.

Die SPD-Landtagsfraktion veröffentlichte zum Verfassungsjubiläum in der Reihe "Der Freistaat" das Buch: Unser Bayern. Unsere Verfassung. Unser Auftrag.

Alle Informationen und viele Materialien zum Verfassungsjubiläum finden Sie hier